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Darum gibt es das „Tak Tak Tak“

Brief vom Gründer

"Viele denken, dass es eine Pandemie braucht, um einen Lieferservice zu eröffnen. Manche glauben, eine Erweiterung des Angebots der russischen Küche könnte ein Grund für die Eröffnung sein. Einige fragen sich sicherlich, warum man überhaupt ein weiteres Unternehmen gründen sollte – davon gibt es doch schon genug, oder?

Das Ziel dieses Briefs ist es, ehrlich auf die Beantwortung dieser Frage einzugehen. Ich werde Ihnen erzählen, was die wahre Motivation der Gründung vom „Tak Tak Tak“ war.

Alles fing an mit einem Gefühl.
Das Gefühl, dass irgendetwas in den gastronomischen Betrieben, die ich Jahr für Jahr kennenlernte, nicht richtig gehandhabt wird. Das Gefühl, dass es immer nur darum geht, möglichst viel Profit zu erzielen, doch niemals den Schattenseiten ins Gesicht zu schauen – dem Schaden, den man unserer Erde zufügt. Ich möchte versuchen dieses Gefühl mit Ihnen zu teilen, damit Sie verstehen können, was genau mir dieses Unbehagen bereitete.

Stellen Sie sich vor, Sie bestellen Abendessen beim Lieferdienst. Sie freuen sich auf eine leckere Belohnung nach der langen Arbeitswoche. Schon nach 30 Minuten ist es so weit, es klingelt an der Tür und Sie öffnen in freudiger Erwartung. Nachdem Sie den Lieferfahrer begrüßt haben, nehmen Sie ihre Bestellung entgegen und dann passiert es – Sie halten eine „Alu-Assiette“ in den Händen, verpackt in einer Plastiktüte. Bevor Sie sich dem Genuss zuwenden, wird es für den Bruchteil einer Sekunde seltsam unangenehm. Wenn Sie versuchen dieses uneindeutige Gefühl für einen kurzen Moment festzuhalten – Was verspüren Sie? Ihnen ist klar, dass es nicht richtig ist. Ihnen ist auch klar, dass alle anderen Kunden, die sich an diesem Abend etwas bestellen den gleichen Verpackungsmüll erhalten. Stellt man sich denn nicht automatisch die Frage: „Können die es denn nicht anders verpacken?“

Als Angestellter in der Gastronomie durchlebte ich dieses Gefühl 20- bis 30-mal täglich. Themen wie Tierleid, Grundwasserverschmutzung und massiver Papierverbrauch u.s.w. gingen mir ebenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwann konnte ich dieses Unbehagen nicht mehr ignorieren, denn die Jahre vergingen, doch es änderte sich nichts. Und so wurde es für mich immer deutlicher – wenn die Branche sich nicht ändern möchte, so muss ich es selbst tun.

Ich begann das Konzept eines Unternehmens auszuarbeiten, welches alles darauf ausrichtet, den Gastronomiealltag so nachhaltig wie möglich zu gestalten.
Das Ergebnis dieses Prozesses kennen Sie bereits. Es macht mich glücklich Ihnen nicht nur eine gesunde und leckere Auswahl an Speisen aus russischer Küche zu bieten, sondern auch ein rundum reines Gewissen zu ermöglichen – denn so lässt es sich noch viel besser genießen."